Grußwort des Senators für Inneres und Sport, Dr. Ehrhart Körting


Dr. Ehrhart Körting, Senator für Inneres und Sport
Dr. Ehrhart Körting, Senator für Inneres und Sport

Bewegung, Spiel und sportliches Leistungsstreben stellen an sich keine absoluten Größen dar, sondern sind als Teile des gesamten Lebensspektrums zu sehen. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Organisationen des Sports, denn diese müssen sich bei ihrer Zielsetzung nicht allein auf sportliche Belange ausrichten. Vielmehr zählt zu ihrer Aufgabenstellung neben der Organisation von Trainingsablauf und Wettkampfbetrieb auch eine soziale Betreuung der Mitglieder.

Ein besonders gutes Beispiel dafür bietet der katholische Bundesverband für Breiten- und Leistungssport, der DJK Sportverband e.V., der sich zu dieser Verantwortung bekennt, indem er „dem ganzen Menschen zu seiner Entfaltung“ verhelfen will. Mit gutem Erfolg führt der Verband die Faktoren „sportliches Tun“ und „Erleben in der Gemeinschaft“ zusammen und wie sehr er sich dabei dem Freizeit- und Breitensport, in gleicher Weise aber auch dem Leistungs- und Spitzensport verbunden ist, beweist sich beim Tischtennis.

Diese Sportart kann überall und mit Begeisterung gespielt werden – egal ob am Strand oder auf Spielplätzen, in Sporthallen oder Partykellern, auf Dachterrassen oder wo sonst Platz dafür gefunden wird, einen entsprechenden Tisch oder eine Platte aufzustellen. Dann allerdings handelt es sich nur um die Hobby- oder Spaßvariante dieses weit verbreiteten Sports, um das so genannte „Ping Pong“.

Dieser Spaß aber wird – wenn er denn die Hobbyebene verlassen hat – zu einer Herausforderung der besonderen Art. Dann bestimmen Spannung, Tempo und Abwechslung die Szene – und Reaktionsschnelligkeit, denn bei einem Ballwechsel können Geschwindigkeiten zwischen 40 und 170 km erreicht werden. Für die Spieler bedeutet dies eine Reaktionszeit von gerade einmal 0,07 bis 0,25 Sekunden, was bedeutet, dass für diesen Sport eine hohe Konzentrationsfähigkeit ebenso unerlässlich ist, wie körperliche Fitness (insbesondere schnelle Beine) und – natürlich – Durchhaltevermögen.

Nun steht das 18. DJK Tischtennis-Bundes-Championat für Schülerinnen und Schüler auf dem Berliner Sportkalender – eine Veranstaltung, bei der die Teilnehmer eben diese Fähigkeiten unter Beweis stellen können.
Ich danke dem Diözesan- und Landesverband Berlin und allen seinen Helferinnen und Helfern für die Ausrichtung dieses besonderen Highlights, zu dem Schülerinnen und Schüler aus allen deutschen Landesverbänden in die Hauptstadt kommen werden und begrüße die Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich – ganz besonders aber sage ich jenen willkommen, die dann zum ersten Mal in Berlin sind.

Der Veranstaltung wünsche ich einen guten Verlauf, spannende Begegnungen und eine begeisterte Zuschauerkulisse inbegriffen.

Dr. Ehrhart Körting
Senator für Inneres und Sport