Grußwort des Erzbischofs von Berlin Georg Kardinal Sterzinsky


Georg Kardinal Sterzinsky
Georg Kardinal Sterzinsky

Liebe Mädchen, liebe Jungen,

der DJK-Diözesan- und Landesverband Berlin veranstaltet in diesen Tagen vom 22. bis 25. Mai hier in Berlin mit Euch und für Euch das achtzehnte Tischtennis-Bundes-Championat. Zu diesem sportlichen Ereignis möchte ich als Ortserzbischof Euch und alle Gäste in Berlin ganz herzlich begrüßen.

Tischtennis gehört ohne Frage zu den beliebtesten Sportarten. Technische und taktische Raffinessen, spektakuläre Ballwechsel und variantenreiche Aufschläge machen diesen Sport zu einem Erlebnis für Spieler und Zuschauer. Überall wird Tischtennis gespielt - auf dem Schulhof, in manchem Keller oder Jugendraum und in der großen Halle, auf Kinder- und Jugendfahrten, zum Zeitvertreib, im Training und im Wettkampf; noch ungeschickt oder schon meisterhaft, wie Ihr es in diesen Tagen wieder tun wollt. Ich schätze den Sport, weil er schnelle Reaktion, Konzentration und den Willen zum Sieg voraussetzt und fördert.
Manchmal denke ich, so etwas brauchen wir im Leben immer, auch in der Gemeinschaft mit Gott. Mit Christus leben, in der Kirche beten und feiern ist ebenso fordernd, aber auch belebend und frohmachend.

Für Berlin ist die Ausrichtung dieses Turniers etwas Besonderes. Das erste DJK Tischtennis-Bundes-Championat fand hier 1991 statt. Zur „Volljährigkeit“ kommt Ihr nun wieder alle hier in Berlin zusammen, um miteinander zu spielen und zu kämpfen. Für manchen von Euch wird die Stadt unbekannt sein. Aber auch sie ist so ein bisschen wie Euer Spiel, nämlich „technisch“, überraschend und variantenreich.

Den Verantwortlichen und den Sportlern, allen neuen und alten Gästen wünsche ich ein gelingendes und Euch begeisterndes Turnier in einer sportlichen und fairen Atmosphäre und einen angenehmen und erlebnisreichen Aufenthalt in der Großstadt Berlin.

Georg Kardinal Sterzinsky