Wir über uns
Die Deutsche Jugendkraft, dieser Name verbirgt sich hinter der bekannten Abkürzung DJK, war zur Hochzeit der Arbeitersport-Bewegung 1920 gegründet worden, um den jungen Männern, die Sport treiben wollten, in katholischen Landstrichen die Möglichkeit dazu zu geben.
Die katholische Sportbewegung wuchs stetig an.
1935 wurde die DJK wie alle katholischen Verbände verboten, das Vermögen eingezogen, mancherorts konnte man unter dem Namen "Sportbund" jedoch weitermachen.
1950 erfolgte die Wiederbegründung. Über 1500 Vereine mit insgesamt mehr als einer halben Million Mitgliedern sind im
DJK-Sportverband organisiert.
Die Struktur der Verbandes hat als Basis die Vereine, die wiederum in Diözesan- und Landesverbänden organisiert sind. Der DJK Bundesverband, Sitz in Düsseldorf, steht an der Spitze der DJK in Deutschland. Präsident ist Volker Monnerjahn; Geistlicher Beirat ist Pfr. Paul Schütt, der als Vorsitzender des katholischen Arbeitskreises Kirche und Sport auch Olympiapfarrer ist.
Europäisch ist die
DJK in der
FICEP organisiert. Dort sind die Länder Österreich, Schweiz, Italien, Tschechien, Belgien, Frankreich und Niederlande Mitglied. Als in den fünfziger Jahren der
Deutsche Sportbund gegründet wurde, waren die DJK Vertreter federführend dabei.
Noch heute ist der DJK Verband im Deutschen Sportbund ein Verband mit besonderer Aufgabenstellung.
Die DJK-Berlin vertritt die katholische Kirche im Arbeitskreis Kirche und Sport. Hier wird die wichtige Verknüpfung zwischen Sport und Kirche deutlich. Eine der Veranstaltungen ist der jährlich am letzten September-Wochenende stattfindende Sportschiffergottesdienst vor der Sacrower Heilandskirche.
An Sportarten in Berliner DJK-Vereinen finden wir Badminton, Fußball, Judo, Schwimmen, Faustball, Sportschießen, Rudern, Tisch-Tennis, Turnen, Leichtathletik, Kinderturnen, Breitensport, Seniorensport, Volleyball, Mutter- und Kind-Turnen. Die Vereinsnamen und die Verantwortlichen sind der anliegenden Liste zu entnehmen.
In den Vereinen wird satzungsgemäß Sport in christlicher Gemeinschaft betrieben. Die Vereine sind zum Teil sehr eng mit katholischen Pfarrgemeinden verbunden und zum Teil sind sie über Stadtbezirke verteilt.
Die Hälfte der Mitglieder sind Jugendliche.
Der DJK Diözesan- und Landesverband Berlin wird ehrenamtlich geführt. Die finanziellen Mittel lassen eine hauptamtliche Geschäftsführung nicht zu. Der Verband wurde von 1982 bis 2007 von seinem Diözesan- und Landesvorsitzenden Ernst Bertram-Herschel († 1.5.2007) geführt. Seit 2007 hat diese Aufgabe Reinhard Otto-Kulla übernommen.
Neben den Verbandsaufgaben im Rahmen des DJK Bundesverbandes veranstaltet der Verband jährlich einen Familienwandertag, einen Besinnungstag, sowie ein Frauenseminar und betreut Ausbildungslehrgänge für Jugendliche.
Am Bundessportfest (ca. 8000 Teilnehmer) nehmen alle vier Jahre ca. 150 Sportler aus Berlin teil. Das ist immer eine besondere Herausforderung für den Verband. Das Bundessportfest 2005 mit über 200 Teilnehmern aus Berlin fand zu Pfingsten in Münster statt. Informationen darüber finden Sie unter
www.djk.de und auf unseren Seiten. Das nächste
Bundessportfest findet, wegen des 90-jährigen Juiläums der DJK, erst 2010 statt.